MACH MAL PAUSE!
- luziarietmann
- Oct 26, 2021
- 2 min read
Kennen Sie das? Ein langer, vielleicht mühsamer, aber sicher anstrengender Arbeitstag liegt hinter Ihnen und Sie wollen nur noch eines: Entspannen! Sich selbst etwas Gutes tun.
Wie oft endet das darin, dass man lustlos auf dem Sofa liegt mit der Fernbedienung oder dem Handy in der Hand?
Entspannung geht eigentlich anders, aber auf keinen Fall für alle gleich. Ist Ihnen klar, wie Sie am besten den Alltag hinter sich lassen und dieses wohlige Gefühl von Zufriedenheit erlangen? Ist es nach einer intensiven Joggingrunde, bei einem anregenden Gespräch unter Freunden, bei einem guten Glas Wein mit stimmiger Musik oder beim Betrachten eines spiegelglatten Sees?

Die Psychologin Maja Storch und der Arzt Gunter Frank haben 6 verschiedene Entspannungs-Bereiche definiert, die bei jeder und jedem von uns unterschiedlich ausgeprägt sind.
Wärmeneigung - Alles was warm gibt, hilft zu entspannen: Sauna, Bettflaschen, ein dicker Schal, eine heisse Tasse Tee, ein Liegestuhl in der Sonne, Ferien in warmen Gebieten etc.
Sportneigung – Bewegung ist alles. Und zwar die Art von Bewegung, die einem am meisten Freude bereitet.
Erregbarkeit –Sie lieben Wellness und Massagen, sanfte Berührungen und viel Ruhe. Ja keinen Trubel.
Aktivierbarkeit – Still rumsitzen ist nicht so Ihr Ding. Gerne machen Sie etwas mit den Händen. Werkeln in der Garage rum, jäten im Garten, probieren ein neues Rezept aus. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Von aussen mag es nicht so aussehen, aber wenn Sie etwas zu tun haben, entspannen Sie total.
Sozialer Rückhalt – Ohne andere Menschen geht gar nichts. Wenn Sie entspannen, dann mit Freunden oder Familie.
Intellektuell-musische Betätigung – Ihre Gedanken helfen Ihnen zu entspannen. Kulturveranstaltungen, Konzerte, anspruchsvolle Bücher, aber auch einfach das Schöne, z.B. ein Sonnenuntergang, hat eine beruhigende Wirkung auf Sie.
Die meisten von uns entspannen in zwei Bereichen gut. Wenn man diese kombinieren kann, umso besser.
Nehmen Sie sich Zeit, um zu entspannen! Nur so bleiben Sie gesund. Wenn Sie wissen, was sie brauchen, legen Sie für sich ein passendes Ritual fest, das Sie in den Alltag integrieren können. Stellen Sie sicher, dass auch Ihre Familie/Partner*in damit einverstanden ist. Bei einer hohen Aktivierbarkeit und Sozialem Rückhalt, könnten Sie beispielsweise nach dem Mittagessen einen 30min. Spaziergang mit einem Arbeitskollegen machen. Wenn Sie gerne aktiv sind und musische Betätigung schätzen, dann machen Sie den Spaziergang alleine und hören dabei ihre Lieblingsmusik.
„Nicht auf perfekte Alltagsplanung kommt es an, sondern darauf, dass wir wieder spüren, was wir tun und wirklich brauchen.”
Wenn Sie nicht so sicher sind, was Sie eigentlich brauchen, kann Ihnen ein Coaching sicherlich weiterhelfen.
Quelle
Gunter Frank und Maja Storch: Die Mañana-Kompetenz. Auch Powermenschen brauchen Pause. 10. Auflage Dezember 2019. Piper Verlag GmbH. München



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